Jugendlicher mit Büchern

Beiträge zur Leseförderung in der Jugendarbeit

Perspektiven und Experten

Um Lesefreude bei Kindern und Jugendlichen zu wecken und den Spaß am Lesen lebendig zu halten, bedarf es zeitgemäßer Methoden und außergewöhnlicher Ansätze in der Leseförderung. Die außerschulische Jugendarbeit bietet einen idealen Raum, um neue Ideen auszuprobieren und innovative Perspektiven einzunehmen.

In den Beiträgen zur Leseförderung in der Jugendarbeit kommen Wissenschaftler und Experten zu Wort, die unterschiedliche Aspekte und Wege der Leseförderung beleuchten und vor dem Hintergrund der schulischen und außerschulischen Bildung diskutieren. 

04.07.2017

Dr. Steffen Gailberger: Hip Hop als Leseförderung

Hip Hop ©Stiftung Lesen

Die Forschung ist sich einig: Leseförderung muss auf mehreren Ebenen betrieben werden, damit sie auch wirksam werden kann. Hierzu gehören beispielsweise eine ausreichende Motivation und lernbegleitende positive Emotionen wie Spaß, (Vor)Freude oder Stolz (auf der sogenannten Subjektebene des Lesens) sowie eine eben von solchen Emotionen abhängige Aufwertung des Lesens in Schule und Freizeit (auf der sogenannten sozialen Ebene des Lesens). Gelingt es uns, eine solche Verbindung herzustellen, ist schließlich der Weg dafür bereitet, auch das Lesen an sich (auf der sogenannten Prozessebene) zu fördern. Eine ‚reine‘ Förderung ausschließlich auf der kognitiven Prozessebene des Lesens kann und wird nicht gelingen. (vgl. Gailberger 2011; Rosebrock/Nix 2008)

Besteht nun der Plan, mithilfe von Hip Hop Leseförderung zu betreiben, kann das Lesen auf allen drei oben genannten Ebenen gefördert werden, was Hip Hop somit zu einem Fördermedium macht, dem vielleicht noch viel mehr Beachtung geschenkt werden sollte.

Eine auf Hip Hop gestützte Leseförderung (wie sie hier skizziert werden soll) stellt einen Mix aus sogenannten begleitenden und wiederholenden Lautleseverfahren dar, mit denen vor allem die Leseflüssigkeit schwach lesender Kinder und Jugendlicher gefördert werden kann. (vgl. Gailberger/Nix 2013, S. 57f.)

Leseförderung mit Hip Hop eignet sich sowohl für Grundschüler, besser aber noch für Jugendliche der Sekundarstufe. Je nach Altersstufe ist also darauf zu achten, mit welchen Texten gearbeitet werden soll, d.h. welche Künstler dazu ausgewählt werden können. Es soll hier für eine Auswahl von deutschen Hip Hop-Texten jenseits von Rappern wie Bushido oder Haftbefehl plädiert werden, d.h. also jenseits von Vertretern eines Hip Hops, der sich systematisch homophober, chauvinistischer und/oder fremdenfeindlicher Klischees bedient. Allerdings ist mir bewusst, dass ehemalige Skandalrapper wie etwa die Kunstfigur Sido innerhalb von (v.a. jüngeren) Lehrerkollegien mittlerweile wohlwollen kontrovers diskutiert werden. Meine Vorschläge zur Arbeit mit diesem Musik-Genre gehen allerdings in die Richtung quasi ‚zeitloser‘ Hip Hop-Bands wie Fettes Brot, Die Fantastischen Vier, Die Absoluten Beginner, Freundeskreis, Jazzkantine, Deichkind etc. Aber auch die Arbeit mit aktuell erfolgreichen Bands wie Deine Freuden, deren Zielgruppe Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren sind, bietet sich vorzüglich an.

Der Ablauf einer Leseförderung mithilfe von Hip Hop gestaltet sich in sechs Schritten:
Schritt 1: Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Dreier-Gruppen. Bei Wunsch können sich die Gruppen einen ansprechenden Namen geben (z.B. Die rappenden Deppen o.ä.). Danach erfolgt die Wahl des ersten Songs aus einem allen Kindern und Jugendlichen bekannten Pool möglicher Stücke.

Schritt 2: Anschauen des dazugehörenden Videos über die einschlägigen Videoportale (YouTube o.ä.). Dazu nötig sind ein Beamer oder ein interaktives Whiteboard inklusive Rechner, Tablet oder Smartphone mit Internetzugang sowie gute Boxen für das Anhören des Songs. Mehr und mehr Kinder und Jugendliche besitzen ein internetfähiges Smartphone, so dass im Sinne der individualisierenden Binnendifferenzierung das gemeinschaftliche Ritual auch entfallen bzw. individualisiert werden könnte.

Schritt 3: Erste Begegnung mit dem schriftlichen Text und Förderung der Leseflüssigkeit durch das Prinzip der Wiederholung, indem jedes Gruppenmitglied eine Strophe des Songs übernimmt und diese so lange wiederholend (leise für sich) liest, bis sie geläufig laut vorgelesen werden kann.

Schritt 4: Tausch der Strophen innerhalb der Gruppen nach dem Rotationsprinzip, bis alle mit allen Strophen geübt haben und diese nun geläufig vorlesen können.

Schritt 5: Abschluss der ersten Runde durch gemeinsames (chorisches) Lesen in der Gruppe oder durch freiwilliges Vorlesen einzelner Mitglieder.

Schritt 6 ff.: Neustart mit der Wahl des nächsten Songs. Anschließend wiederholen sich die Schritte 1 bis 6, so lange die Förderung betrieben werden soll. 

Unabhängig vom Genre Hip Hop, sollten Leseflüssigkeitsprojekte grundsätzlich mindestens drei, besser noch sechs bis acht Wochen durchgeführt und dabei drei bis vier Mal die Woche für 20 Minuten wiederholt werden. Ist dies organisatorisch möglich, können durch ein solches Projekt signifikante Verbesserungen der Kinder und Jugendliche auf allen drei Ebenen des Lesens erwartet werden.

Literatur:
Gailberger, S. (2011): Lesen durch Hören. Leseförderung in der Sek. 1 mit Hörbüchern und neuen Lesestrategien. Weinheim und Basel: Beltz.

Gailberger, S./ Nix, D. (2013): Lesen und Leseförderung in der Primar- und Sekundarstufe 1. In: Gailberger, S./ Wietzke, F. (Hrsg.): Handbuch kompetenzorientierter Deutschunterricht. Weinheim und Basel: Beltz, S. 32-69.

Rosebrock, C./ Nix, D. (2008): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen Leseförderung. Baltmannsweiler: Schneider.

28.11.2016

Claudia Berghorn: WortSchatzCaching macht Leseförderung als Schatzssuche erlebbar

Wortschatzcaching ©Claudia Berghorn

Je besser Projekte zur Leseförderung auf die Interessen und Lebenswelt ihrer Adressaten abgestimmt sind, desto größer sind ihre Aussichten auf Erfolg. Wie also kann Leseförderung für Jugendliche aussehen, die höchst technik-affin sind, aber wenig Motivation zeigen, sich mit Literatur zu beschäftigen?
Eine mögliche Antwort darauf bietet nun eine neue Methode, genannt WortSchatzCaching. Die Idee: Unter Einsatz moderner GPS-Technologie wird die Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kommunikation als innovative Schatzsuche gestaltet.


WortSchatzCaching basiert auf dem immer beliebter werdenden Geocaching – einer „Schatzsuche“, die GPS-Koordinaten verwendet (siehe www.geocaching.com). Der Spaßfaktor erschließt sich dabei aus dem uralten Spiel des Suchens und Findens in Kombination mit dem Reiz innovativer Technologie.
Diesen Ansatz macht das WortSchatzCaching für die Leseförderung nutzbar, indem es dem Geocaching eine inhaltliche Ebene hinzufügt: Die Schätze, die es zu finden gilt, sind Schätze aus unserer Sprache und Literatur! So kann z.B. im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit die Tradition des literarischen Stadtrundgangs mit WortSchatzCaching neu belebt und als GPS-gestützte Schnitzeljagd gestaltet werden: Die Teilnehmenden erkunden die literarische Topografie ihrer Umgebung, indem sie sich über Orte informieren, die einen Bezug zur Textproduktion und –rezeption haben – z.B. Bibliotheken und Buchhandlungen, Redaktionen und Wohnorte von AutorInnen. Dann ermitteln sie die geografischen Koordinaten dieser Literatur-Orte und gestalten zielgruppengerechte „Schatzsuchen“. Als sehr lohnenswert können sich dabei Kooperationen mit dem Stadtmarketing und mit den ortsansässigen Unternehmen aus der „schreibenden Zunft“ erweisen, die bei dieser Schnitzeljagd angesteuert werden.


Durch die Verwendung von GPS-Daten erhält die Leseförderung mit GPS-Daten eine dezidiert geografische Komponente. Daher eignet sich diese Methode auch als praktischer Einstieg in die Lektüre von Sachtexten und Literatur rund um Themen wie die Entdeckung und Kartografierung der Welt, um Heimat und „Selbst-Verortung“ sowie geografische Aspekte der Literaturproduktion und Rezeption – bis hin zu der Frage, wo und warum im Dritten Reich Bücher verbrannt wurden oder auch heute noch Literaturschaffende verfolgt werden. Auch Grenzen und Grenzerfahrungen sind in der Literatur vielfach bearbeitet worden, z.B. als „Heldenreisen“ – Geschichten, die im Rahmen von WortSchatzCaching-Projekten neu entdeckt werden können. Darüber hinaus eröffnet die Methode vielfältige Möglichkeiten der Reflexion und kreativen Exploration von Sprache und Kommunikation im Allgemeinen. Zum Abschluss der Projekte kann die GPS-Technologie wieder genutzt werden, um die Arbeitsergebnisse der Teilnehmenden zu dokumentieren und zu „teilen“, d.h. nach Vorbild des Geocaching auch für andere zugänglich zu machen.


Nicht nur inhaltlich, sondern auch praktisch können WortSchatzCaching-Projekte sehr flexibel und individuell auf die Interessen der Zielgruppe und auf vorhandene Ressourcen abgestimmt werden. Die Kosten sind gering, da GPS-Geräte inzwischen bei vielen Outdoor-Ausstattern auszuleihen sind oder alternativ kostenlose Smartphone-Apps genutzt werden können. Um die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten („Kopf-unten-Effekt!“) empfiehlt sich ein Mindestalter von zwölf Jahren und eine räumliche Begrenzung auf Fußgängerzonen.


Bei ersten Projekten in Münster und Berlin hat sich die Idee des WortSchatzCachings bereits bewährt. Die Internetseite www.wortschatzcaching.de bietet Informationen rund um das Konzept, die bald auch als Download zur Verfügung stehen werden. Hier sollen zukünftig auch weitere Best-Practice-Beispiele dokumentiert werden.“


Claudia Berghorn hat Englische Literaturwissenschaft studiert und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Kommunikationsfachfrau und Ideenentwicklerin in Werbung, PR und Öffentlichkeitsarbeit. Im Jahr 2011 gründete sie ihre Schreibschule, die WunderWorteWerkstatt, und gab kürzlich eine erste Anthologie mit biografischen Texten heraus, die in ihren Kursen entstanden sind. Claudia Berghorn erhielt für das Konzept „WortSchatzCaching“ den „Deutschen Lesepreis 2014“ der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung in der Kategorie „Ideen für morgen“. Sie lebt mit ihrer Familie in Münster.

12.08.2016

Dr. Sigrid Fahrer: Lesen und Bewegung – Leseförderung zwischen Bolzplatz und Bibliothek

Lesen und Sport ©Stiftung Lesen

Lesen und Bewegung scheinen auf den ersten Blick nur wenige Gemeinsamkeiten zu besitzen, ja sich vielmehr diametral zueinander zu verhalten: Dem Lesen als kontemplativer Tätigkeit, die im Liegen oder Sitzen ausgeübt wird, steht die Bewegung als Ausgleich zu geistigen Herausforderungen, als Möglichkeit „den Kopf frei zu bekommen“, gegenüber.

Untersuchungen und Beobachtungen aus verschiedenen Disziplinen demonstrieren jedoch, dass es viele Berührungspunkte zwischen den beiden Bereichen gibt und ihre Verbindung überdies positive Effekte zeitigt.


Die frühkindliche Sprachforschung zeigt uns, dass Spracherwerb und Bewegung eng miteinander zusammenhängen, Sehen und Hören z. B. mit der Fein- und Grobmotorik verknüpft sind (vgl. Zimmer 2009, S. 74). Eine Verschränkung der beiden Bereiche kann sich in dem Sinne entwicklungsfördernd auswirken, dass die taktile Wahrnehmung geschult, die Sprechfreude angeregt und bei Deutsch lernenden Kindern auch der Wortschatz erweitert wird (vgl. Suhr 2008, S. 11 ff.). Aus der Neurologie wissen wir, dass Bewegung die Hirntätigkeit stimuliert und damit die Aufnahmefähigkeit, Konzentrationsleistung und das Gedächtnis befördert (vgl. Clancy 2008, S. 13). Das kommt natürlich auch dem Leselernprozess sowie dem Erfassen von Texten aller Art zugute.

Die Verbindung von Lesen und Bewegung ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, sich mit ihren jeweiligen Fähigkeiten einzubringen. Bei Lese- und Bewegungsspielen kann jeder mit dem punkten, was er gut kann, fühlt sich mit seinen Stärken in seinem Team aufgehoben und wertgeschätzt und lässt sich auf dieser Basis auf neue Lese- und Sportherausforderungen ein. Dabei hat das Gegensatzpaar „Sportskanone und Bücherwurm“ keine Chance mehr: Jeder kann beides sein, seinen Horizont erweitern, altes Schubladendenken hinter sich lassen und entdecken, wie viel Spaß in Büchern und Bewegung steckt.

Wichtig dabei ist, dass die beiden Bereiche in der Praxis nicht getrennt werden, nicht zuerst der Sportparcours absolviert und dann anschließend in der Leseecke entspannt wird, sondern Lesen und Bewegungen in einzelnen Übungen und Aktionen miteinander verschmelzen. Wörter können als Ausgangspunkt für Bewegung dienen oder man kann während der Bewegung vorlesen, auf das Vorgelesene können die Zuhörer mit Bewegung reagieren oder Bücher lassen sich als Sportobjekte nutzen. So stellen sich die fördernden Effekte, die eine Verbindung der beiden Bereiche hervorrufen können, in besonderem Maße ein. Spiele und Aktionen, die nach diesem Prinzip Lesen und Bewegung miteinander verknüpfen, wurden im Rahmen der Initiative „Lesen in Bewegung“ der Baden-Württemberg-Stiftung und der Stiftung Lesen entwickelt und können auf der Projektwebseite kostenlos heruntergeladen werden: www.lesen-in-bewegung.de

Kinder und Jugendliche benötigen Lesevorbilder, die ihnen zeigen, dass Lesen Spaß macht. Wer eignet sich dafür besser als Sportler? Nichts beeindruckt mehr, als wenn sich ein prominenter Fußballer oder ein bewunderter Extremsportler als begeisterter Leser „outet“. Dann springt der Funke über: „Wenn du liest, trainierst du deine Muskeln – nämlich die von deinem Gehirn! Das war der beste Spruch, den ich über das Lesen gehört habe!“, schreibt Amir (15) nach dem Klassenbesuch des WWE-Superstars und Lesebotschafters Rey Mysterio im Rahmen eines Projekts der Stiftung Lesen.

Viele Sportler nutzen diese Strahlkraft, um sich für das Lesen einzusetzen, so auch die Fußballer Philip Lahm und Steffi Jones, die Extremsportler Joey Kelly und Alexander Huber, die Fechterin Britta Heidemann, die Boxerin Regina Halmich und die Schwimmerin Franziska van Almsick, die zu den Lesebotschaftern der Stiftung Lesen zählen. Ihr Engagement ist ein wichtiger Baustein für ein positives Bild vom Lesen in allen Bevölkerungsschichten. Denn das klassische Leseimage, bei dem Lesen mit dem stillen Kämmerlein, als solitäre und inaktive Beschäftigung, als schulische Maßnahme mit Notendruck und Zwang assoziiert wird, ist einer der Hauptgründe für Kinder und Jugendliche, nicht gerne zu lesen. Die sportlichen Lesebotschafter, die hohes Ansehen genießen, beweisen, dass sich Lesen und sportliche Aktivität keinesfalls ausschließen und der, der in Geschichtenwelten eintaucht, auch enorm aktiv ist.

Grundlage für die Verknüpfung von Lesen und Bewegung sind packende, abwechslungsreiche und vor allem niedrigschwellige Leseangebote, die Sport- und Bewegungsthemen aufgreifen und so an die Interessen und Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen anknüpfen. Mit den passenden Lesemedien können Kinder und Jugendliche entdecken, dass zwischen Buchdeckeln viel Action steckt und man in Zeitschriften Spannendes über die eigenen Hobbies erfährt, was nicht zuletzt dem Fachsimpeln zu Gute kommt. Lesemedien gibt es zu vielen Sportarten – allen voran natürlich zum Fußball. Bei diesem Thema bleibt kein Wunsch unerfüllt: Erstlesebücher, Vorlesebücher, Sachbücher, Trainingsbücher, Romane, Rätselbücher, Bücher mit integrierten Spielen, Wissenskarten, Hörbücher und Kinder- und Jugendzeitschriften. Aber auch für andere Sportarten wie Skateboard, Karate und Ballett lassen sich geeignete Titel finden. Für jede Zielgruppe, für jeden Geschmack und für jede Situation ist also etwas dabei. Entsprechende Angebote lassen sich im Bereich „Service“ unter www.stiftunglesen.de in den thematisch durchsuchbaren Leseempfehlungen der Stiftung Lesen recherchieren.

Das Schöne an „Lesen in Bewegung“ ist, dass sich Aktionen und Projekte flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse der Zielgruppen sowie an die institutionellen Rahmenbedingungen anpassen lassen, von Lese- und Bewegungsspielen im Jugendtreff bis hin zu Lesenächten in der Sporthalle. Es ist an den Multiplikatoren und Praktikern, den Pädagogen, Erziehern, Trainern, Bibliothekaren und Ehrenamtlichen, den Ansatz mit Leben zu füllen und Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und auch Senioren zu zeigen: Lesen bewegt!

Literatur

Clancy, Mary Ellen (2008): Besser lernen durch Bewegung – Spiele und Übungen fürs Gehirntraining. Iserlohn: Verlag an der Ruhr.

Suhr, Antje (2008): Sätze rollen – Wörter fliegen. München: Don Bosco.

Zimmer, Renate (2009): Sprache und Bewegung. In: Breitkopf, Tanris: Kinder bilden Sprache – Sprache bildet Kinder: Sprachentwicklung und Sprachförderung in Kindertagesstätten. Münster: Waxmann Verlag.

Dr. Sigrid Fahrer arbeitet seit 2009 bei der Stiftung Lesen. Dort ist sie u.a. für den Schwerpunkt „Lesen und Bewegung“ zuständig. Zudem leitet sie den Entwicklungsbereich „Digitales Lesen“ der Stiftung Lesen.

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