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Presse- und Meinungsfreiheit?!

Tag der Pressefreiheit am 3. Mai

"Es ist nicht immer dein Recht, aber es ist immer deine Pflicht, zu berichten." (Can Dündar, türkischer Journalist und Preisträger der "Goldenen Victoria" für Pressefreiheit 2016)

Wir erleben seit Jahren eine weltweit rückläufige Pressefreiheit. Machthaber attackieren die Pressefreiheit und damit die Menschen, die sie vertreten. Alles, um Willensbildung und offene Debatten zu unterdrücken. In Diktaturen sind nur die Gedanken frei.

Für eine demokratische Gesellschaft ist eine unabhängig berichtende Presse essenziell. Durch geprüfte und verifizierte Informationen ermöglicht sie erst fundierte Meinungsbildung. Die Pressefreiheit und -vielfalt schützt die Meinungsfreiheit eines jeden Bürgers!


Aber auch in Deutschland steht die Pressefreiheit unter Druck – durch politische Gruppen und Stimmungen, die die Presse diskreditieren, bei der Arbeit behindern oder beleidigen oder durch gezielt gestreute und dadurch manipulierende Falschmeldungen, sogenannte "Fake News". 

Wofür brauchen wir Pressefreiheit?

In dem Begriff Pressefreiheit steckt nicht umsonst das Wort „Freiheit“. Es geht nicht nur um die Freiheit des journalistischen Arbeitens – ohne staatlichen Einfluss, ohne Einschränkung und ohne Zensur –, sondern auch um wirtschaftliche, religiöse und künstlerische Freiheit.

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland regelt in Artikel 5, Abs. 1 die Pressefreiheit:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […]. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

03.05.2019

„Wir reden mit!“

Gewinner des Schülerwettbewerbs zum Tag der Pressefreiheit stehen fest!

Über den Wert von Meinungs- und Pressefreiheit haben mehr als 100 Schülerinnen und Schüler anlässlich der Preisverleihung am 2. Mai 2019 mit Medienmachern, Bloggern und einer Exil-Journalistin in Berlin diskutiert.

Die Erstplatzierten im Wettbewerb "Wir reden mit!", die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule aus Darmstadt, das Gymnasium Freyung und das Erzbischöfliche Gymnasium Marienberg aus Neuss waren mit Abordnungen zum Aktionstag in der " Stasi -Zentrale. Campus für Demokratie". 

Hier finden Sie Bilder und Notizen sowie einen Fernsehbeitrag des RBB zur Veranstaltung. Das ausführliche Video steht auf der Facebook-Seite des Verbands Deutscher Zeitungsverleger (VDZ).


„Wir reden mit!“ – Unter diesem Motto stand die Ausschreibung des Schülerwettbewerbs zum Tag der Pressefreiheit, zu der der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zusammen mit der Stiftung Lesen, Reporter ohne Grenzen und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen aufgerufen hatten.


Die prominent besetzte Jury um Astrid Frohloff (Moderatorin und Journalistin), Marion Horn (Chefredakteurin Bild am Sonntag), Jörg Quoos (Chefredakteur FUNKE Zentralredaktion) und Tobias Wolf (Journalist, Sächsische Zeitung) entschied sich Anfang April dazu, drei gleichwertige erste Preise zu vergeben an:

  • Heinrich-Emanuel-Merck-Schule aus Darmstadt, BzB-Klasse Vollzeit (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung), Beitrag: Radiosendung zum Thema Terrorismus
  • Gymnasium Freyung, Schülerzeitungsredaktion (Kl. 6-9), Beitrag: Online-Schülerzeitung
  • Erzbischöfliches Gymnasium Marienberg Neuss, Radio-AG, Beitrags: Video zu einem Radio-Feature über den Öffentlichen Personennahverkehr


Den Platz 2 belegen Einreichungen aus Mainburg und Mühlheim:

  • CVJM Mühlheim, Jugendliche aus dem Offenen Jugendhaus, Beitrag: Rap und Musikvideo zum Thema „Krieg und Frieden“
  • Gabelsberger-Gymnasium Mainburg, Klasse/Gruppe 10d, Beitrag: Videos „Pressefreiheit“ und „Zeichen gegen rechts“
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